Redebeitrag von Michael Werl zum Vertreterbegehren bzgl. Verbleibs des documenta-Obelisken auf dem Königsplatz

Kassel, 29. Mai 2018. Redebeitrag von Michael Werl zum Vertreterbegehren bzgl. des Verbleibs des documenta-Obelisken auf dem Königsplatz:

“Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gäste auf der Empore,

der Schweizer Philosoph und Publizist, Georg Kohler, sagte einmal:

“Direkte Demokratie ist mit Bürgerbeteiligung zutiefst verbunden – sie setzt auf Partizipation und Kompetenz der Bürger.”

Hier und heute haben wir die Möglichkeit dieses Zitat mit Leben zu füllen. Gerade bei strittigen Themen innerhalb städtischer Gremien und in der Gesellschaft ist die Abhaltung eines Bürgerentscheids zur Klärung einer Streitfrage die beste Lösung um den Mehrheitswillen der Bevölkerung zu ermitteln.

In dieser Angelegenheit stellt sich für uns aber auch die grundlegende Frage nach dem Souverän der Stadt Kassel.

Die Beantwortung dieser Frage ist für uns ganz einfach: Der Souverän Kassels ist für uns eindeutig die Stadtbevölkerung! Kein Künstler aus den USA in über 6.000 Kilometer Entfernung, keine selbsternannte Kunstelite, keine Großspender und keine Interessengruppierungen.

Wir bitten sie: Wirken sie der Politikverdrossenheit entgegen, stärken Sie die politische Teilhabe der Bevölkerung, lassen Sie die Bevölkerung über die nachhaltige Gestaltung ihrer Stadt entscheiden.

Stimmen sie unserem Vertreterbegehren und dem der beiden FDP-Stadtverordneten zu.

Im Sinne Georg Kohlers, geben Sie der Bevölkerung ein Stück Selbstbestimmung zurück!”

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