Abbau des documenta-Kunstwerks “People’s Justice“

Kassel, 22. Juni. 2022. Das auf dem Friedrichsplatz bei der documenta fifteen präsentierte Werk von Taring Padi “People’s Justice“ von 2002 wurde nach einem Sturm der Empörung erst verhüllt und gestern auf Druck unter anderem von Bundes-Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) abgebaut. Hierzu der Vorsitzende der AfD-Fraktion Kassel-Stadt, Sven R. Dreyer:

“Das großflächige Werk besteht zum großen Teil aus beleidigenden Darstellungen vieler Akteure, die an Tiere angelehnt ist, welche in islamischen Metaphern für negative Typisierungen verbreitet sind.

Dass eine solche Darstellung, die auch von mir verurteilt wird, exklusiv von jüdischen Akteuren in unserer heutigen Gesellschaft inakzeptabel ist und Reaktionen hervorruft, die in Ansätzen an die Hysterie bezüglich der Mohammed-Karikaturen von Charlie Hebdo in islamischen Ländern erinnert, weckt bei mir Besorgnis für die freiheitliche, bürgerlich-aufgeklärte Hochkultur und die Kunstfreiheit in Deutschland. Das Werk von 2002 wurde bereits international auf mehreren Kunstausstellungen präsentiert, auch in Australien, ohne einen derartigen Sturm der Empörung oder eine vorzeitige Entfernung.

Angesichts der verbreiteten Unfähigkeit auf einem öffentlichen Platz mit einem Kunstwerk umzugehen, das auch bei mir Ablehnung und Kritik hervorruft, befürworte ich die Entscheidung das Werk kurzfristig zu verhüllen. Öffentliche Plätze gehören allen Bürgern und die haben Anspruch darauf dort nicht beleidigt zu werden. Aus diesen Gründen gehört so ein Kunstwerk an einen Ort, der öffentlich zugänglich ist, aber Menschen nicht gegen ihren Willen mit dem Werk konfrontiert.

Der Abbau und das Verstecken auch vor den Teilen der Gesellschaft, die an einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Kunstwerk und seinen Urhebern interessiert sind, trägt nichts zur Aufarbeitung von Konflikten bei, die mit dem Kunstwerk thematisiert werden. Die beiden dargestellten Figuren mit jüdischem Bezug sind in der figürlichen Darstellung vieler Akteure nicht besonders hervorgehoben. Durch die röhrenblickartige Fokussierung auf den Antisemitismus in dieser Darstellung von religiös geprägtem Rassismus, liefert man dem antisemitischen Mythos, Juden hätten Sonderrechte, noch weitere Nahrung, was für die Bekämpfung von Antisemitismus kontraproduktiv ist. Das gesamte Kunstwerk ist eine Auseinandersetzung mit der Herrschaft und Bereicherung weniger Machthaber, ihrer Herrschaftsmethoden und Herrschaftsmittel.

Der Spiegel, der mit Millionenspenden von Bill Gates unterstützt wird, zitiert die Aussage von Kulturstaatsministerin Claudia Roth, die bloße Verhüllung und die Erklärung des Künstlerkollektivs Taring Padi dazu seien absolut inakzeptabel gewesen und “Antisemitismus darf auf dieser Kunstausstellung, wie insgesamt in unserer Gesellschaft, keinen Platz haben. Das gilt auch für Rassismus und jede Form der Menschenfeindlichkeit. Das sind die klaren Grenzen für die Kunstfreiheit.“, wobei sie mit keinem weiteren Wort auf die verunglimpfenden Darstellungen vieler nicht-jüdischer Akteure, oder das eigentliche Thema des Werkes eingeht. Frau Roth ist wiederholt mit antideutschen, internationalistischen Haltungen und durch Unkenntnis von Grundrechten des Grundgesetztes aufgefallen. Dies bestätigt nochmals, dass die Grünen heute als Sprachrohr für die Interessen von Milliardärs-Cliquen und deren Konzerne agieren, die ihre globale Vorherrschaft zunehmend totalitär entwickeln und nicht nur den Völkern auf der südlichen Halbkugel des Planeten schwere Schäden zufügen, sondern auch den Völkern im Norden, vor allem in Europa und Asien, während sie von den Konflikten profitieren, deren Eskalation sie betreiben.“

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