AfD-Fraktion gedenkt Opfern der Gestapo

30. März 2018. Bei der diesjährigen Gedenkveranstaltung zu Ehren der zwölf durch die Gestapo getöteten Menschen aus dem Gefängnis Wehlheiden, die vom Ortsverband Wehlheiden ausgerichtet wurde, nahm die AfD-Fraktion teil und legte ein Kranzbouquet am Gedenkstein nieder. Dazu erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Materner:

„Leider wurde die diesjährige Rede wie im letzten Jahr eher dazu gebraucht, politisch gegen vermeintliche Rechtspopulisten wie Trump, Wilders und indirekt auch der AfD Stimmung zu machen, anstatt das Leid der Opfer in den Fokus zu stellen. Solche Vergleiche zu ziehen zwischen heutigen Politikern, die politisch nicht die eigene Meinung vertreten, und den Verbrechen der Nationalsozialisten ist rein politisches Kalkül; eine solche Instrumentalisierung sollte sich aus Pietätsgründen verbieten. Der Fraktionsgeschäftsführer Sven R. Dreyer hob in seiner anschließenden Rede das Leid der Ermordeten hervor, was von den Beteiligten als angemessene Form der Trauer angesehen wurde.“

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