COVID-19 und mobile Luftfilteranlagen an Kasseler Schulen – Redebeitrag von Michael Moses-Meil

Kassel, 13. Dezember 2021. Redebeitrag von Michael Moses-Meil zum Antrag mobile Luftfilteranlagen an Kasseler Schulen einzusetzen:

“Sehr geehrte Vorsitzende,
sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst einmal ist regelmäßiges Lüften nach den Erkenntnissen des Umweltbundesamts eine besonders wirksame und unverzichtbare Maßnahme, die durch nichts zu ersetzen ist.

Zusätzlich können Schutzmaßnahmen an Schulen und Kindertageseinrichtungen mit Blick auf die Raumlufthygiene durch die Anschaffung von wirksamen mobilen Raumluftfiltergeräten  sowie  die Anschaffung von CO 2 Ampeln, Sinn machen. Mittel aus der Bundesförderungen stehen zur Verfügung, in Kaufunger Kitas sind bereits mobile Luftreiniger vorhanden, jedoch sind  die mobilen Luftreiniger eine Übergangslösung. Demnächst soll es „stationäre raumlufttechnische Anlagen“ in diesen Einrichtungen geben.

Baunatal setzt aufgrund der Expertise von Gebäudetechnikern und des Arbeits- und Gesundheitsschutzes auf ein Hygienekonzept für jeden Raum. Die Lösung ist demnach regelmäßiges Lüften.

Sehr geehrte Stadtverordnete,

das Immunsystem muss in der kalten Jahreszeit geschützt werden, gerade in Schulen, muss eine ausreichende Menge an Obst und Gemüse zur Verfügung stehen. Kommt es dennoch zu einer gefährlichen Infektion, dann muss unbürokratisch eine Anschlussheilbehandlung zur Verfügung stehen.

Es wird Zeit, dass wir es wie andere Länder machen.

Wir brauchen einen „Freedom day“ wo die Corona Maßnahmen aufgehoben werden und wir wieder in Frieden und Freiheit leben können. Je länger wir unsere Kinder in Ihrer Freiheit einschränken umso höher werden die Folgeschäden für unsere Gesellschaft sein, unsere Schüler und Schulen sind nur Mittel zum Zweck.

Anders kann man die veröffentlichten Zahlen aus dem Hessischen Kultusministerium nicht interpretieren.

Aktuell werden wöchentlich knapp 1,5 Millionen Schnelltestungen an hessischen Schulen vorgenommen. In Hessen gibt es 800.000 Schüler und ca. 54.000 Lehrer. Durch die Testungen wurden etwa 1.200 Infektionen pro Woche aufgedeckt.

Damit, so ein Sprecher des Hessischen Kultusministeriums, seien an jedem Schultag 99,9% aller Tests negativ. Mehr als 99% aller Kinder seien im laufenden Schuljahr im Unterricht gewesen. Die Impfquote in der Lehrerschaft liegt nach Stichproben bei rund 95%.

Wie passen diese Zahlen zu den Horrorszenarien, welche die Lehrer- und Elternverbände zum Teil verbreiten? Warum diese Panikmache? Wer profitiert davon? Im Endeffekt sind es weder Schüler, Lehrer noch Eltern. Konstruktive, einfache  Vorschläge sind zielführend. Schulen sind Orte des Lernens und der Persönlichkeitsentwicklung unserer Kinder und Enkel.

Die Kontaktbeschränkungen in Schulen sind übertrieben, denn Kinder sind keine gefährdete Gruppe. Was Kinder in den letzten anderthalb Jahren krank gemacht hat, waren die übertriebenen Corona-Maßnahmen. Kinder haben keine Lobby. Kinder können sich nicht wehren. Und gerade deswegen haben sie unsere besondere Fürsorge verdient.  Wir  müssen Kindern ein freies Leben ermöglichen sowie gute Bildungsmöglichkeiten.

Vielen Dank”

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