Michael Werl: Stadt Kassel muss ältere Mitbürger vor Trickbetrügern schützen

Kassel, 16. September 2018. Die AfD-Fraktion im Kasseler Rathaus hat einen Antrag eingebracht, welcher den Magistrat auffordert gemeinsam mit dem Seniorenbeirat, der Polizei, örtlichen Banken und Sparkassen sowie weiteren relevanten Gruppen ein Präventionskonzept abzustimmen, um vor allem ältere Menschen vor Trickbetrügereien zu beschützen. Des Weiteren soll seitens der Stadt Kassel aktiv Aufklärungsarbeit geleistet werden. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende und Antragsteller, Michael Werl:

„Den örtlichen Presse- und Polizeiberichten ist immer wieder zu entnehmen, wie vornehmlich unsere älteren Mitbürger Opfer von sogenannten Trickbetrügern werden, die etwa mit dem sogenannten „Enkeltrick“ ihre Opfer um ihr Erspartes bringen. Um diesen ganz besonders hinterhältigen Methoden Einhalt zu gebieten könnte sich die Stadt Kassel ein Vorbild an der bayrischen Landeshauptstadt München nehmen. Diese führt in Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei und den Sicherheitsberatern des Seniorenbeirates Präventionsmaßnahmen durch, um ältere Bürger vor diesen kriminellen Machenschaften zu beschützen. Wir fordern solche Präventionsmaßnahmen auch für die Stadt Kassel. Eine ähnliche Kampagne wie in München könnte mit der Stadt Kassel als Initiator seinen Anlauf nehmen. Polizeibeamte könnten bspw. in Ortsbeiratssitzungen aufklärende Informationsabende anbieten. Auch das gezielte Anschreiben älterer Mitbürger mit Informationsmaterialien wäre eine Möglichkeit. Die Stadt Kassel hätte damit eine Gelegenheit, ein dringend benötigtes Zeichen gegen Kriminalität und für die Sicherheit der Kasseler Bürger zu setzen.“

Die AfD-Fraktion fordert die anderen Fraktionen auf, sich von ihrer Verweigerungshaltung gegenüber AfD-Anträgen zu lösen, um hier gemeinsam zum Schutze unserer älteren Mitbürger ein klares Zeichen gegen Trickbetrug zu setzen!

Link zum Antrag der AfD-Fraktion:

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